Busch bleibt hinterm Busch
Seit Monaten werden die Bürger falsch informiert
Bereits vor drei Monaten entdeckte die Initiative „DSL für Oberodenthal", dass es im Kooperationsvertrag zwischen der Gemeinde und der Telekom einen Fehler gibt und bat die Vertragspartner um Stellungnahme. Hierbei handelte es sich um die Orte Busch und Landwehr, die gemäß Vertrag nicht ausgebaut werden sollten. „Von der Gemeinde und der Telekom wurde immer wieder betont, der Ausbau von Busch und Landwehr sei sicher", so Bernhard Pohl, Gründer der Initiative. Nun wurde durch einen Zufall entdeckt, dass die Telekom der Gemeinde am 30. November 2009 mitteilte, ein Ausbau von Busch und Landwehr sei wirtschaftlich nicht möglich. Die Deckungslücke betrage rund 25.000 Euro.
Derzeit wird überlegt, wie reagiert werden soll- die ersten Rufe nach einem Boykott werden laut. Deshalb lädt die Initiative kurzfristig zu einem Infoabend am 18. Februar ab 20:00 Uhr in der Gaststätte Leed, in Odenthal-Neschen ein. Dort werden Fragen beantwortet- beispielsweise, wieso der Ausbau nun doch nicht möglich sein soll. Ebenso werden dort Maßnahmen besprochen, um den Ausbau doch noch durchzusetzen. Die Eile ist begründet, denn die Verlegung von Leitungen soll beginnen, sobald es wärmer wird.
„Obwohl "nur" Busch und Landwehr betroffen sind, sind alle DSL-Interessenten aufgerufen zu kommen-" so Andreas Nürrenberg, Pressesprecher der Initiative, „da wir nun nicht mehr auf die Aussagen von Gemeinde und Telekom vertrauen können. Leider können wir nicht absehen, welche Überraschungen uns noch erwarten. Solidarität wird also gebraucht!" Zusammen mit der Odenthaler CDU-Fraktion,die in der Vergangeheit schon unterstützend tätig wurde, wird heute noch einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht, um dieses Bürgeranliegen zu unterstützen und eine Stellungnahme von der Gemeinde zu fordern.
Kontakt:
dsl.oberodenthal.de ist eine Initiative des Vereins "Bergische Freunde der Informationstechnik" vertreten durch den Vorstand:
Internet: www.be-fit.org
EMail: info@be-fit.org
Telefon: 02207/810328
Quelle: Pressemitteilung der Bergischen Freunde der Informationstechnik, Andreas Nürrenberg, 2.2.2010


































